Luftgekühlte Kaltwassersätze von SECON für effiziente Prozesskühlung, Gebäudeklimatisierung und kritische Infrastruktur für die Außenaufstellung. Das Portfolio umfasst verschiedene Baureihen mit einem breiten Leistungsbereich, die eine bedarfsgerechte Auslegung für unterschiedlichste Projektanforderungen ermöglichen. Jede Anlage wird individuell auf den konkreten Betriebspunkt ausgelegt: Volllast, Teillast, saisonale Lastanforderungen und Aufstellungsort.
SECON arbeitet seit der Gründung 2010 ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln. Vom ersten Auslegungsgespräch bis zur Inbetriebnahme stehen unsere Ingenieure mit technischer Expertise zur Seite.
Die HELIOS Baureihe umfasst kompakte, luftgekühlte Kaltwassersätze für die kleineren Leistungsklassen. Standardmäßig sind sie in einkreisiger Ausführung erhältlich. Die größeren Modelle können optional mit zwei getrennten Kältekreisen ausgeführt werden.
Die EOS Baureihe umfasst luftgekühlte Kaltwassersätze, ausgelegt für den mittleren Leistungsbereich. Sie sind standardmäßig mit zwei getrennten Kältemittelkreisen ausgestattet. Durch die getrennten Kreisläufe wird ein redundanter Betrieb sichergestellt.
Die STRATOS VP Baureihe umfasst luftgekühlte Kaltwassersätze für einen sehr weiten Leistungsbereich. Sie eignet sich für nahezu alle industriellen und gewerblichen Kälteanwendungen und kann dank zahlreicher Optionen flexibel an alle projektspezifischen Anforderungen angepasst werden.
Die STRATOS VSP Baureihe umfasst luftgekühlte Kaltwassersätze im Leistungsbereich bis 1.200 kW. Sie sind für Anwendungen mit hohem Kältebedarf entwickelt und eignet sich insbesondere für die Prozesskühlung und Gebäudeklimatisierung. Umfangreiche Ausstattungs- und Regelungsoptionen ermöglichen die Anpassung an projektspezifische Anforderungen.
Luftgekühlte Kaltwassersätze führen die Verflüssigungswärme über luftbeaufschlagte Wärmeübertrager direkt an die Umgebungsluft ab. Im Gegensatz zu wassergekühlten Systemen ist kein separater Rückkühler erforderlich. Die Anlagen sind ausschließlich für die Außenaufstellung konzipiert.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ergibt sich aus der Nutzung der freien Kühlung. Sobald die Außentemperatur unterhalb der Eintrittstemperatur liegt, kann die Kälte je nach Betriebsbedingungen über das integrierte Freikühlregister bereitgestellt werden. Dadurch reduziert sich der Energiebedarf der Kälteerzeugung und die Jahresenergieeffizienz der Gesamtanlage wird gesteigert.
Serienausstattung und Auslegungskonzept
Bei SECON ist die Komponentenauswahl Teil des Anlagenkonzepts, nicht nur einer Geräteliste. Die Ausführung wird auf Betriebspunkt, Sicherheitsanforderung und Aufstellort abgestimmt. Welche optionalen Ausstattungsmöglichkeiten für die jeweilige Anwendung zielführend ist, klären unsere Ingenieure im Vorgespräch. Welche optionalen Ausstattungsmöglichkeiten für die jeweilige Anwendung zielführend sind, klären unsere Ingenieure im Vorgespräch.
EC-Ventilatoren mit integriertem Diffusor – sie regeln den Luftvolumenstromstufenlos in Abhängigkeit des Verflüssigungsdrucks. Das senkt Stromaufnahme und Schallpegel besonders im Teillastbetrieb.
Microchannel-Verflüssiger, polyesterbeschichtet und hoch UV-beständig – ermöglicht einen langlebigen Betrieb, dank robuster und witterungsbeständiger Beschichtung.
Schallgedämmtes Verdichtergehäuse in Box-in-Box-Bauweise – hält die Schallemissionen am Installationsort niedrig, was bei einer Anlage im Freien oft eine relevante Bedingung ist.
Halbhermetische Hubkolbenverdichter, ausgelegt für den Betrieb mit brennbaren Kältemitteln.
Stufenlose Leistungsregelung mittels Inverter für effiziente Anpassung im Teillastbetrieb.
Geschweißte Edelstahl-Verrohrung mit Flanschanschlüssen und Sicherheitsventil, robust für den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.
Gehäuse in Korrosionsschutzklasse C3m mit Schrauben und Nieten aus Edelstahl, ausgelegt für die Außenaufstellung.
WARUM SECON
Unabhängig von Anlagentyp und Bauart bilden bei SECON technische und qualitative Grundprinzipien die Basis unseres unternehmerischen Handelns.
Seit 2010 ausschließlich natürliche Kältemittel
Zu keinem Zeitpunkt waren synthetische Kältemittel Teil des Portfolios. SECON zählt zu den Pionieren und setzte bereits vor über 15 Jahren konsequent auf R290 – zu einer Zeit, als viele noch nicht einmal daran gedacht haben.
Projektspezifische Auslegung
Jede Anlage wird individuell auf den konkreten Betriebspunkt ausgelegt: Volllast, Teillast, saisonale Profile und Aufstellungsort. Keine Standardware aus dem Katalog.
Technische Beratung durch Ingenieure
Von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme stehen Ihnen Ingenieure als direkte Ansprechpartner zur Seite. Experten, die über fundiertes Know-how hinaus strategisch und ganzheitlich denken.
Eigene Fertigung in Gondelsheim und Kroatien
Engineering, Schaltschrankbau und SPS-Programmierung erfolgen in der hauseigenen Fertigung. Alle Geräte werden vor der Auslieferung einem Prüfstandslauf mit Funktionsprüfung unterzogen.
ATMOApproved fünf Mal in Folge seit 2022
Auszeichnung der Branchenplattform ATMOsphere als „Best-in-Class“-Hersteller mit natürlichen Kältemitteln.
Werkskundendienst und Fernüberwachung im laufenden Betrieb
Eigenes Serviceteam für Wartung und schnelle Unterstützung bei Störungen durch integriertes Remote-Monitoring.
Anwendungsbereiche luftgekühlter Kaltwassersätze
Luftgekühlte Kaltwassersätze von SECON sind heute in zahlreichen Anwendungen im produzierenden Gewerbe und in kritischer Infrastruktur etabliert.
SECON setzt seit der Gründung 2010 ausschließlich auf natürliche Kältemittel. Im Fokus steht R290 (Propan), ergänzt durch R1270 (Propen), R600a (Isobutan) sowie R744 (CO₂, subkritisch) für Tiefkühlanwendungen. Für Tieftemperatur-Sonderanwendungen kommt R170 (Ethan) zum Einsatz.
Alle eingesetzten Kältemittel zeichnen sich durch ein sehr niedriges Treibhauspotenzial aus und sind PFAS-frei. HFKW-Kältemittel unterliegen dem schrittweisen Phase-down der EU-F-Gas-Verordnung. HFO-Kältemittel werden im Zusammenhang mit ihren Abbauprodukten, insbesondere TFA, zunehmend diskutiert, da sie zu den PFAS zählen. Die im SECON-Portfolio eingesetzten natürlichen Kältemittel sind davon nicht betroffen und stehen nicht unter regulatorischem Druck.
Freikühlung als integraler Bestandteil luftgekühlter Systeme
Luftgekühlte Kaltwassersätze nutzen die Außenluft nicht nur zur Wärmeabfuhr, sondern können diese bei geeigneten Bedingungen auch zur freien Kühlung einsetzen. Dabei wird die verfügbare Außenluft genutzt, um die erforderliche Kälteleistung teilweise oder vollständig ohne mechanische Kälteerzeugung bereitzustellen. Die Freikühlung erfolgt über integrierte Freikühlregister, die den Rücklauf des Kaltwasserkreises über luftbeaufschlagte Wärmeübertrager abkühlen. Abhängig von Außentemperatur und erforderlichem Temperaturniveau kann die Anlage mit unterstützender Freikühlung oder im vollständigen Freikühlbetrieb betrieben werden.
SECON bietet die Freikühlung als optionale Ausstattung für die luftgekühlten Kaltwassersatz-Baureihen EOS und STRATOS VP an. Die Ausführung kann als integrierte oder separate Lösung projektspezifisch an die jeweilige Anwendung angepasst werden. Besonders geeignet ist diese Option für Anwendungen mit hohem Jahreskältebedarf und hohen Vorlauftemperaturen, beispielsweise Rechenzentren oder industrielle Prozesskühlungen. Das erreichbare Einsparpotenzial hängt hier von den jeweiligen projektspezifischen Betriebsbedingungen ab.
Eine Kälteanlage mit natürlichen Kältemitteln ist gemäß BAFA Kälte-Klima-Richtlinie und über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig – die genaue Fördersumme hängt von Programm und Anlagentyp ab. SECON unterstützt bei der Antragstellung mit den technischen Unterlagen.
Welche Vorteile bietet die Freikühlung bei luftgekühlten Kaltwassersätzen?
Die Freikühlung nutzt geeignete Außentemperaturen zur direkten Kühlung des Kaltwasserkreises über ein zusätzliches Freikühlregister. Dadurch kann die mechanische Kälteerzeugung reduziert oder bei geeigneten Betriebsbedingungen vollständig ersetzt werden. Besonders bei Anwendungen mit ganzjährigem Kältebedarf, beispielsweise in Rechenzentren oder industrieller Prozesskühlung, ermöglicht die Freikühlung eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs. Das erreichbare Einsparpotenzial hängt hier von den jeweiligen projektspezifischen Betriebsbedingungen ab.
Welche Kältemittel werden in luftgekühlten Kaltwassersätzen eingesetzt?
In luftgekühlten Kaltwassersätzen von SECON kommt R290 (Propan) als primäres Kältemittel zum Einsatz. Für tiefere Austrittstemperaturen ist R1270 (Propen) verfügbar. Alle verwendeten natürlichen Kältemittel sind Kohlenwasserstoffe mit sehr niedrigem Treibhauspotenzial und PFAS-frei.
Wie wird der sichere Betrieb mit brennbaren Kältemitteln gewährleistet?
R290 und R1270 sind brennbare Kältemittel. Entscheidend ist daher nicht das Medium allein, sondern die sichere Systemauslegung. In der Praxis werden entsprechende Anlagen mit reduzierten Kältemittelfüllmengen, mehreren Kältekreisen, Gasdetektion, Havariebelüftung in normgerechter Aufstellung nach DIN/EN 378-3 betrieben. Mehr als 2.000 SECON-Anlagen mit Kohlenwasserstoffen sind bislang im Einsatz und basieren auf einem bewährten und langjährig erprobten Sicherheitskonzept für brennbare Kältemittel. Jede Anlage wird entsprechend diesem Sicherheitskonzept projektspezifisch geplant und umgesetzt.
Sind luftgekühlte Kaltwassersätze mit natürlichen Kältemitteln förderfähig?
Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln können über die BAFA Kälte-Klima-Richtlinie und über Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig sein. Die Ermittlung der Förderhöhe hängt vom Förderprogramm ab. SECON stellt die technischen Unterlagen bereit, die für die Antragstellung benötigt werden.