INDUSTRIEKÄLTEANLAGEN VON SECON

Zurück zur Produktübersicht

Industriekälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln

Kaltwassersätze, Rückkühler und Tiefkühlaggregate für anspruchsvolle Kühlprozesse in Industrie und Gewerbe. SECON arbeitet seit der Gründung 2010 ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln und hat bewusst auf den Einsatz synthetischer Kältemittel verzichtet. Jede Anlage wird auf den konkreten Betriebspunkt ausgelegt — vom ersten Auslegungsgespräch bis zur Inbetriebnahme stehen wir Ihnen mit technischer Expertise zur Seite.

Jetzt Anlagenkonzept anfragen!

SECON-Kälteanlagen im Überblick

Das Portfolio umfasst luft- und wassergekühlte Kaltwassersätze, Rückkühler als Komplementär für wassergekühlte Anlagen und CO₂-Tiefkühlaggregate in subkritischer Ausführung — passgenau ausgelegt für die jeweiligen Anforderungen.

Kaltwassersätze

Kaltwassersätze
Kälteerzeugung von 5 bis 1.300 kW Leistung, Vorlauftemperaturen von −35 bis +25 °C. Die luft- oder wassergekühlten ECOCHILL-Baureihen arbeiten mit R290 oder R1270. Die Auslegung erfolgt individuell auf den jeweiligen Betriebspunkt. Anwendungs­bereiche sind u.A. Prozesskühlung, Gebäudeklimatisierung, Pharma- und Rechenzentrumskühlung.
Zu den Kaltwassersätzen

Rückkühler

Rückkühler
Für wassergekühlte Kaltwassersätze und zur Freikühlung stehen als Komplementär Trockenrückkühler, adiabate Systeme und Hoch­temperatur-Rückkühler zur Verfügung, abgestimmt auf Schallanforderungen, Aufstellungsbedingung und Energie­profil der Anlage.
Zu den Rückkühlern

Tiefkühlaggregate (R744)

Tiefkühlaggregate (R744)
Subkritisch arbeitende CO₂-Aggregate für Anwendungen in der Lebensmittel­industrie und Tiefkühllogistik. Verbund­anlagen mit bis zu fünf Verdichtern decken auch hohe Kühlleistungen ab.
Zu den CO₂-Aggregaten

Luftkälteanlagen (R729)

Luftkälteanlagen (R729)
Mit den von MIRAI Intex produzierten Kaltluftmaschinen runden wir unser Portfolio an umweltfreundlichen Lösungen im Temperaturbereich von -40 °C bis -160 °C ab. Luft ist das natürlichste aller Kältemittel und stellt keinerlei Anforderungen an die Aufstellungsumgebung.
Zu den Luftkälteanlagen

WARUM SECON

Unabhängig von Anlagentyp und Bauart bilden bei SECON technische und qualitative Grundprinzipien die Basis unseres unternehmerischen Handelns.
  • Seit 2010 ausschließlich natürliche Kältemittel

    Zu keinem Zeitpunkt waren synthetische Kältemittel Teil des Portfolios. SECON zählt zu den Pionieren und setzte bereits vor über 15 Jahren konsequent auf R290 – zu einer Zeit, als viele noch nicht einmal daran gedacht haben.
  • Projektspezifische Auslegung

    Jede Anlage wird individuell auf den konkreten Betriebspunkt ausgelegt: Volllast, Teillast, saisonale Profile und Aufstellungsort. Keine Standardware aus dem Katalog.
  • Technische Beratung durch Ingenieure

    Von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme stehen Ihnen Ingenieure als direkte Ansprechpartner zur Seite. Experten, die über fundiertes Know-how hinaus strategisch und ganzheitlich denken.
  • Eigene Fertigung in Gondelsheim und Kroatien

    Engineering, Schaltschrankbau und SPS-Programmierung erfolgen in der hauseigenen Fertigung. Alle Geräte werden vor der Auslieferung einem Prüfstandslauf mit Funktionsprüfung unterzogen.
  • ATMOApproved fünf Mal in Folge seit 2022

    Auszeichnung der Branchenplattform ATMOsphere als „Best-in-Class“-Hersteller mit natürlichen Kältemitteln.
  • Werkskundendienst und Fernüberwachung im laufenden Betrieb

    Eigenes Serviceteam für Wartung und schnelle Unterstützung bei Störungen durch integriertes Remote-Monitoring.

Anwendungsbereiche

Industriekälteanlagen von SECON sind heute in zahlreichen Anwendungen im produzierenden Gewerbe und in kritischer Infrastruktur etabliert.

Natürliche Kältemittel im SECON-Portfolio

SECON setzt seit der Gründung 2010 ausschließlich auf natürliche Kältemittel. Im Fokus steht R290 (Propan), ergänzt durch R1270 (Propen), R600a (Isobutan) sowie R744 (CO₂, subkritisch) für Tiefkühlanwendungen. Für Tieftemperatur-Sonderanwendungen kommt R170 (Ethan) zum Einsatz.

Alle eingesetzten Kältemittel zeichnen sich durch ein sehr niedriges Treibhauspotenzial aus und sind PFAS-frei. HFKW-Kältemittel unterliegen dem schrittweisen Phase-down der EU-F-Gas-Verordnung. HFO-Kältemittel werden im Zusammenhang mit ihren Abbauprodukten, insbesondere TFA, zunehmend diskutiert, da sie zu den PFAS zählen. Die im SECON-Portfolio eingesetzten natürlichen Kältemittel sind davon nicht betroffen und stehen nicht unter regulatorischem Druck.

Kältemittel Temperaturbereich Eigenschaften (Kälte)
R290 (Propan) +25 °C bis −15 °C Vielseitig einsetzbar, Standard-Prozess- und Komfortkühlung
R1270 (Propen) −35 °C bis −15 °C Erweitertes Tiefkühl- und Prozesskühlspektrum
R744 (CO₂) −35 °C bis −45 °C CO₂-basierte Tiefkühlanwendungen (subkritisch)
R170 (Ethan) < −40 °C Tieftemperatur-Sonderanwendungen

Mehr über Regularien und Phase-Down erfahren →

Förderung

Eine Kälteanlage mit natürlichen Kältemitteln ist gemäß BAFA Kälte-Klima-Richtlinie und über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig – die genaue Fördersumme hängt von Programm und Anlagentyp ab. SECON unterstützt bei der Antragstellung mit den technischen Unterlagen.

Mehr über die Förderung erfahren →

Jetzt Beratungstermin vereinbaren.

SECON GmbH

Gewerbestraße 2
75053 Gondelsheim
Deutschland

tel +49 (0) 72 52 – 927 31-0
fax +49 (0) 72 52 – 927 31-50

info@secon-gmbh.com
www.secon-gmbh.com

Häufige Fragen zu Industriekälteanlagen

Welches Kältemittel ist heute zukunftssicher für meine Anlage?

Zukunftssicher sind natürliche Kältemittel wie u. a. Kohlenwasserstoffe (R290, R1270 und R600a) sowie CO₂ (R744) — und in industriellen Großanlagen außerhalb des SECON-Portfolios auch Ammoniak (R717), Wasser (R718) und Luft (R729). Die EU-F-Gas-Verordnung 2024/573 reduziert das Inverkehrbringen synthetischer HFKW über Quotenschritte weiter und legt ab 2027 eine GWP-Grenze von 750 fest. HFO-Kältemittel, welche von der F-Gas-Verordnung ebenfalls nicht betroffen sind, zerfallen jedoch zu Trifluoressigsäure (TFA), welche zu den PFAS zählt, und stehen laut UBA TEXTE 27/2025 vor möglichen REACH-Beschränkungen.

Eine Anlage, die heute auf 15 bis 20 Jahre Lebensdauer ausgelegt wird, sollte mit einem Kältemittel betrieben werden, das in fünfzehn Jahren noch eingesetzt werden darf sowie verfügbar ist.

Werden SECON-Anlagen individuell ausgelegt?

Ja — jede Anlage wird auf den konkreten Betriebspunkt ausgelegt. Dazu gehören saisonale Lastverläufe, Vorlauf- und Rücklauftemperaturen, Aufstellbedingungen sowie akustische Anforderungen an geräuschsensible Umgebungen. Engineering, Schaltschrankbau und SPS-Programmierung erfolgen im Haus. Experten begleiten die Projekte von der Bedarfsermittlung bis zur Inbetriebnahme.

Damit ist eine SECON-Anlage keine Standardware aus dem Katalog, sondern eine projektspezifische Konfiguration — die auf die jeweilige Anwendung optimiert wird und nicht auf standardisierte Mittelwerte ausgelegt ist.

Sind brennbare Kältemittel sicher beherrschbar?

R290 und andere Kohlenwasserstoffe sind brennbare Kältemittel. Entscheidend ist daher nicht das Medium allein, sondern die sichere Systemauslegung. In der Praxis werden entsprechende Anlagen mit reduzierten Kältemittelfüllmengen, mehreren Kältekreisen, Gasdetektion, Havariebelüftung in normgerechter Aufstellung nach EN 378-3 betrieben.

Mehr als 2.000 SECON-Anlagen mit Kohlenwasserstoffen sind bislang im Einsatz und basieren auf einem bewährten und langjährig erprobten Sicherheitskonzept für brennbare Kältemittel. Jede Anlage wird entsprechend diesem Sicherheitskonzept projektspezifisch geplant und umgesetzt.

Ist meine Anlage förderfähig?

Ja, eine Kälteanlage mit natürlichen Kältemitteln ist gemäß BAFA Kälte-Klima-Richtlinie und über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig — die genaue Fördersumme hängt von Programm und Anlagentyp ab. SECON unterstützt bei der Antragstellung mit den technischen Unterlagen.

Profitieren Sie von unserer Expertise mit Kälte- und Wärmesystemen mit ausschließlich natürlichen Kältemitteln seit 2010. Wir beraten Sie individuell und unverbindlich zu Ihrem Projekt.