Luftgekühlte Kaltwassersätze
Kaltwassersätze von SECON für effiziente Prozesskühlung, Gebäudeklimatisierung, IT-Kühlung und kritische Infrastruktur. Das Portfolio umfasst luftgekühlte, wassergekühlte und kompakte Baureihen mit ausschließlich natürlichen Kältemitteln.
Jede Anlage wird individuell auf den konkreten Betriebspunkt ausgelegt: Volllast, Teillast, saisonale Profile und Aufstellungsort. SECON arbeitet seit der Gründung 2010 ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln. Vom ersten Auslegungsgespräch bis zur Inbetriebnahme stehen unsere Ingenieure mit technischer Expertise zur Seite.
Bei SECON ist die Komponentenauswahl Teil des Anlagenkonzepts, nicht nur der Geräteliste. Die Ausführung wird auf Betriebspunkt, Sicherheitsanforderung und Aufstellort abgestimmt. Welche Steuerungsebene, welche Hydraulikoptionen und welche zusätzlichen Komponenten sinnvoll sind, klären unsere Ingenieure im Vorgespräch.
Edelstahl-Verrohrung mit Flanschanschlüssen, Sicherheitsventil und automatischem Entlüfter.
Korrosionsschutzklasse C3m für das Gehäuse, mit Schrauben und Nieten aus Edelstahl.
Halbhermetische Hubkolbenverdichter, ausgelegt für den Betrieb mit brennbaren Kältemitteln.
SECON setzt seit der Gründung 2010 ausschließlich auf natürliche Kältemittel. Im Fokus steht R290 (Propan), ergänzt durch R1270 (Propen), R600a (Isobutan) sowie R744 (CO₂, subkritisch) für Tiefkühlanwendungen. Für Tieftemperatur-Sonderanwendungen kommt R170 (Ethan) zum Einsatz.
Alle eingesetzten Kältemittel zeichnen sich durch ein sehr niedriges Treibhauspotenzial aus und sind PFAS-frei. HFKW-Kältemittel unterliegen dem schrittweisen Phase-down der EU-F-Gas-Verordnung. HFO-Kältemittel werden im Zusammenhang mit ihren Abbauprodukten, insbesondere TFA, zunehmend diskutiert, da sie zu den PFAS zählen. Die im SECON-Portfolio eingesetzten natürlichen Kältemittel sind davon nicht betroffen und stehen nicht unter regulatorischem Druck.
Eine Kälteanlage mit natürlichen Kältemitteln ist gemäß BAFA Kälte-Klima-Richtlinie und über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig – die genaue Fördersumme hängt von Programm und Anlagentyp ab. SECON unterstützt bei der Antragstellung mit den technischen Unterlagen.
Zukunftssicher sind natürliche Kältemittel wie u. a. Kohlenwasserstoffe (R290, R1270 und R600a) sowie CO₂ (R744) — und in industriellen Großanlagen außerhalb des SECON-Portfolios auch Ammoniak (R717), Wasser (R718) und Luft (R729). Die EU-F-Gas-Verordnung 2024/573 reduziert das Inverkehrbringen synthetischer HFKW über Quotenschritte weiter und legt ab 2027 eine GWP-Grenze von 750 fest. HFO-Kältemittel, welche von der F-Gas-Verordnung ebenfalls nicht betroffen sind, zerfallen jedoch zu Trifluoressigsäure (TFA), welche zu den PFAS zählt, und stehen laut UBA TEXTE 27/2025 vor möglichen REACH-Beschränkungen.
Eine Anlage, die heute auf 15 bis 20 Jahre Lebensdauer ausgelegt wird, sollte mit einem Kältemittel betrieben werden, das in fünfzehn Jahren noch eingesetzt werden darf sowie verfügbar ist.
Ja — jede Anlage wird auf den konkreten Betriebspunkt ausgelegt. Dazu gehören saisonale Lastverläufe, Vorlauf- und Rücklauftemperaturen, Aufstellbedingungen sowie akustische Anforderungen an geräuschsensible Umgebungen. Engineering, Schaltschrankbau und SPS-Programmierung erfolgen im Haus. Experten begleiten die Projekte von der Bedarfsermittlung bis zur Inbetriebnahme.
Damit ist eine SECON-Anlage keine Standardware aus dem Katalog, sondern eine projektspezifische Konfiguration — die auf die jeweilige Anwendung optimiert wird und nicht auf standardisierte Mittelwerte ausgelegt ist.
R290 und andere Kohlenwasserstoffe sind brennbare Kältemittel. Entscheidend ist daher nicht das Medium allein, sondern die sichere Systemauslegung. In der Praxis werden entsprechende Anlagen mit reduzierten Kältemittelfüllmengen, mehreren Kältekreisen, Gasdetektion, Havariebelüftung in normgerechter Aufstellung nach DIN/EN-378 betrieben.
Mehr als 2.000 SECON-Anlagen mit Kohlenwasserstoffen sind bislang im Einsatz und basieren auf einem bewährten und langjährig erprobten Sicherheitskonzept für brennbare Kältemittel. Jede Anlage wird entsprechend diesem Sicherheitskonzept projektspezifisch geplant und umgesetzt.
Ja, eine Kälteanlage mit natürlichen Kältemitteln ist gemäß BAFA Kälte-Klima-Richtlinie und über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig — die genaue Fördersumme hängt von Programm und Anlagentyp ab. SECON unterstützt bei der Antragstellung mit den technischen Unterlagen.